Präsenz- und Bewegungsmelder werden oft gleichgesetzt, lösen aber unterschiedliche technische Aufgaben. Der Unterschied liegt in der Empfindlichkeit, der Erkennungsmethode und der Art, wie das Signal in die Automationslogik eingebunden wird.
1. PIR-Technologie
PIR-Sensoren erkennen Änderungen der Infrarotstrahlung. Sie eignen sich hervorragend für Flure, Verkehrsflächen und Zonen mit freier Sicht. Sie sind zuverlässig, energiearm und wirtschaftlich, benötigen aber deutliche Bewegung über die Erfassungszonen.
2. Ultraschall-Technologie
Ultraschallsensoren senden hochfrequente Wellen aus und analysieren das Echo. Sie erkennen auch Mikrobewegungen und funktionieren besser in Räumen mit Trennwänden, Ecken oder sitzenden Personen.
3. Vergleich in der Praxis
- PIR: geeignet für große Bewegungen und einfache Anwendungen.
- Ultraschall: geeignet für Mikrobewegungen und anspruchsvolle Präsenzüberwachung.
- Doppelte Technologie: kombiniert beide Verfahren und reduziert Fehlschaltungen.
4. Energieoptimierung
In Verbindung mit Konstantlichtregelung, HVAC-Absenkung und Raumlogik senkt präzise Präsenzinformation die Betriebskosten deutlich. In professionellen Gebäuden ist die Qualität der Belegungsinformation oft wichtiger als der eigentliche Schaltkanal.
Fazit
Der richtige Sensor wird aus dem Verhalten des Raums gewählt, nicht nur aus seiner Fläche. Gute Planung übersetzt Anwesenheit in Komfort und nachweisbare Einsparung.
